Wie hat Rutherfords Goldfolienexperiment das Pflaumenpuddingmodell widerlegt? - Chemie - 2020

Anonim

Antworten:

Rutherfords Experiment zeigte, dass das Atom keine gleichmäßige Ladungsverteilung aufweist.

Erläuterung:

Thomsons Plumpudding-Modell sah das Atom als einen massiven Tropfen positiver Ladung an, der mit negativen Ladungen übersät war.

Ein Pflaumenpudding war ein Weihnachtskuchen mit Rosinen ("Pflaumen"). Stellen Sie sich das Modell also als kugelförmigen Weihnachtskuchen vor.

Als Rutherford α-Partikel durch Goldfolie schoss, stellte er fest, dass die meisten Partikel durchliefen. Einige verstreuten sich in verschiedene Richtungen und einige wurden sogar in Richtung der Quelle abgelenkt.

Er argumentierte, dass das Pflaumenpuddingmodell falsch sei. Die symmetrische Ladungsverteilung würde es allen α-Partikeln erlauben, ohne Ablenkung hindurchzutreten.

Rutherford schlug vor, dass das Atom größtenteils leerer Raum ist. Die Elektronen drehen sich in kreisförmigen Bahnen um eine massive positive Ladung im Zentrum.

Sein Modell erklärte, warum die meisten α-Partikel direkt durch die Folie gingen. Der kleine positive Kern würde die wenigen Teilchen ablenken, die nahe kamen.

Das Nuklearmodell ersetzte das Plumpuddingmodell. Das Atom bestand jetzt aus einem positiven Kern mit negativen Elektronen in kreisförmigen Umlaufbahnen.