Wie entladen sich Kondensatoren? - Physik - 2020

Anonim

Elektronen werden von einer der Platten des Kondensators gedrängt und durch den Stromkreis von der gegenüberliegenden Platte angezogen.

Vor dem Entladen ist der Kondensator aufgeladen. Elektronen haben sich auf einer Platte (Negativplatte) angesammelt, die von der Stromversorgung auf sie gedrückt wurde. Die andere Platte (positiv) hat einen Mangel an Elektronen, da sie durch die Versorgung von ihr gedrängt wurde.

Vor dem Entladen stoßen sich die auf der negativen Platte angesammelten Elektronen ab, müssen aber nirgends hin. Die positive Platte kann die Elektronen nicht so beeinflussen, dass Elektronen von der negativen Platte weggedrückt werden, da sich zwischen den Platten ein dielektrisches (isolierendes) Material befindet.

Das Entladen beginnt, sobald eine Schaltung zwischen den Anschlüssen des Kondensators angeschlossen ist. Während der Entladung werden Elektronen auf der negativen Platte durch das Abstoßen der anderen Elektronen auf der Platte von der Platte gedrückt. Die positiv geladene Platte zieht Elektronen von der Schaltung zu sich hin. Diese Einflüsse führen zu einem Stromfluss zwischen den Platten.

Neben der allgemeinen Entladungsmethode kann man auch die exponentielle Abnahme des während der Entladung fließenden Stroms erkennen. Unmittelbar nach dem Anschluss der Schaltung befindet sich auf der negativen Platte eine maximale angesammelte negative Ladung und max. Mangel an negativer Ladung auf der positiven Platte. Es gibt daher maximal anziehende / abstoßende elektrostatische resultierende Kräfte auf die Elektronen in den Platten und im Stromkreis.

Mit fortschreitender Zeit nimmt die akkumulierte Ladung ab und der Elektronenmangel nimmt ebenfalls ab. Diese anziehenden und abstoßenden Kräfte nehmen ab. Es gibt auch weniger Ladung, um sich im Kreislauf zu bewegen. Der Strom nimmt also ab und dies mit einem exponentiellen Abfall.

Daher # I = I_0 e ^ (- t / (RC)) #