Wie führt die ungleichmäßige Erwärmung der Erde zur Entwicklung unterschiedlicher Klimazonen?

Antworten:

Korrelation zwischen Breitengrad und Klima.

Erläuterung:

Da die Erdachse eine Neigung aufweist, erhält der Planet nicht die gleiche Sonnenstrahlung (Wärme), sondern diese Erwärmung hängt von der Entfernung vom Äquator (Breitengrad) und von der Jahreszeit ab.

Als Folge davon werden einige Bereiche des Planeten, die näher am Äquator liegen, stärker und schneller erhitzt als diejenigen, die sich in höheren Breiten (näher an den Polen) befinden.

Im Sommer erhält die nördliche Hemisphäre (nördlich des Äquators) mehr Sonnenstrahlung (Wärme) als im Winter, wodurch der Sommer wärmer wird als im Winter. Das Gegenteil geschieht in der südlichen Hemisphäre (südlich des Äquators).

Da sich die Erde dreht, werden die leitfähigen Luftzellen, die sich entwickeln, wenn Luft von der Sonne erwärmt wird (ähnlich wie bei der Zirkulation in einem kochenden Topf mit Wasser), durch den sogenannten "Coriolis-Effekt" oder "Corioliskraft" "verdreht", wodurch spezifisches regionales erzeugt wird globale Windzirkulationen, die das Klima beeinflussen.

Das Vorhandensein oder Fehlen von Bergkämmen beeinflusst schließlich die lokale Wind- und Feuchtigkeitszirkulation und damit das Klima. Als Beispiel blockieren die Anden in Südamerika und die Atlantis-Berge in Nordafrika die Feuchtigkeit des Ozeans, um tief ins Landesinnere vorzudringen, wodurch sehr trockene Klimazonen in den Gebieten hinter den Bergen entstehen.