Wie wirken sich Verschiebungen im Erdorbit auf das globale Klima aus?

Antworten:

Eiszeit und Zwischeneiszeit

Erläuterung:

Die Umlaufbahn der Erde ist eine Ellipse mit der Sonne in einem ihrer Brennpunkte. Dieser Orbit wird von einigen Variationen beeinflusst, die das Klima beeinflussen, nachdem sogenannte "Milankovitch-Zyklen" aus dem Namen des serbischen Astronomen, der das Ausmaß dieser Variationen berechnet hat, beeinflusst werden.

  1. Exzentrizität: Die Umlaufbahn der Erde variiert ihre Exzentrizität zwischen 0 und 5% in einem Zyklus von etwa 100.000 Jahren. Diese Schwankungen verändern den Abstand zwischen Erde und Sonne und damit die Menge an Sonnenenergie, die den Planeten während der verschiedenen Jahreszeiten erreicht. Mehr Exzentrizität bedeutet einen stärkeren Unterschied zwischen Sommer und Winter.

  2. Axiale Neigung: Die Neigung der Erdachse relativ zur Bahnebene ändert sich mit einem Zyklus von 41.000 Jahren von 21,5 bis 25,5 Grad. Eine geringere Neigung führt im Winter zu mehr Schnee in den Polarregionen und zu einem weniger warmen Sommer, der das Wachstum von Eiskappen fördert, was zur Vereisung führt.

  3. Präzession: Die Erdachse taumelt mit einem Zyklus von 23.000 Jahren. Diese Präzession beeinflusst den Kontrast zwischen Sommer und Winter.

Die Gesamtwirkung dieser Zyklen ist eine periodische Rückkehr der Eiszeiten, gefolgt von Zwischeneiszeiten.